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Fragen rund um die Psychotherapie

Viele Menschen scheuen sich professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, auch dann, wenn sie unter starken seelischen Qualen leiden. Noch immer ist Psychotherapie mit Ängsten und Unsicherheiten besetzt.

Von „Was passiert da überhaupt?“ bis „Ist das überhaupt das Richtige für mich?“ - das sind nur einige der Fragen, die vielen Menschen beim Thema Psychotherapie durch den Kopf gehen.
Im Leben eines jeden Menschen gibt es Krisenzeiten. Häufig zeigen Krisen eine notwendige Weiterentwicklung des Betroffenen an. Trotzdem sind Krisen häufig schwer zu ertragen und können mit Gefühlen von körperlichem und seelischem „Kranksein“ einhergehen. Oft kommen Ängste, unerträgliche Spannungen, innere Unruhe oder Leere, mangelndes Selbstvertrauen und Unsicherheit, depressive Verstimmungen, Aggressionen, Zwänge, Suchtverhalten, Identitätsverlust, Orientierungslosigkeit, Trauer oder das Gefühl, den Alltagsanforderungen nicht mehr gewachsen zu sein, hinzu. Im Dialog mit dem Therapeuten gilt es, Wege aus der Krise heraus zu finden.

Psychotherapie ist letztlich die Arbeit an sich selbst, um zurückzufinden in die eigene Kraft und innere Mitte. Dies geschieht über die Veränderung des Denkens (Wahrnehmungen, Bewertungen), des Verhaltens, der Gefühle, der sozialen Beziehungen. Es ist ein Weg, um seelisch und körperlich wieder in Einklang zu kommen. Sie erleben während der Therapie, welche Stärken und welches Potenzial noch in Ihnen schlummert und freigesetzt werden will.